Für denjenigen der mit Laufenten liebäugelt, hier
einige Hinweise :
- Laufenten sollten zu mindestens zu zweit gehalten werden.
- Eine Ente legt ab etwa Mitte März bis in den Herbst
ein Ei täglich.
- Die Ente beginnt mit dem Brutgeschäft, sobald sie ein
Gelege von 15 -20 Eiern hat.
- Laufenten benötigen, wie der Name schon sagt, viel Auslauf.
Laufenten fühlen sich in einem Naturgarten am wohlsten,
wenn man ihnen schon kein Reisfeld bieten kann.
- Solange in einem Garten Schnecken vorhanden sind, braucht
man sich um die Fütterung keine Sorgen zu machen. Hat sich
die Schneckenplage einmal erübrigt, sollte man je nach Größe
des Gartens die Enten ein wenig zufüttern. Dazu eignet sich
Geflügelfutter oder geschroteter Mais mit Futterweizen.
Das Futter sollte den Enten immer mit reichlich Wasser oder schon
eingeweicht gegeben werden.
- Frischer kleingezupfter Salat ist den Enten immer willkommen.
- Ein viertel Doppelzentner Futter reicht für etwa ein
halbes Jahr.
- Laufenten brauchen zu jeder Jahreszeit eine Badegelegenheit.
Im Sommer ist ein Teich willkommen, im Winter tut es auch eine
Kunststoffwanne, die einmal täglich mit frischem Wasser
gefüllt wird.
- Nachts müssen Laufenten in einem Stall eingeschlossen
werden, um nicht eine leichte Beute von Füchsen oder Mardern
zu werden.
- Der Stall sollte für jede Ente etwa 1/2 m² Platz
bieten und dicht verschließbar sein.
- Der Stall sollte, je nach Größe, wöchentlich
oder vierzehntägig ausgemistet werden. Als Streu eigenen
sich Hobelspäne, Blätter oder Stroh.
- Laufenten überwintern ohne Schwierigkeiten auch im mitteleuropäischem
Klima, sofern sie einen zugfreien Platz zum Schlafen und eine
Badegelegenheit haben.
- Auch in einem Gemüsegarten lassen sich Laufenten gut
halten; junge Salatpflanzen sollten allerdings mit einem 20cm
hohen Zaun abgegrenzt werden.
- Laufenten fliegen nur, wenn es sich nicht vermeiden läßt
und dann auch nur einige Meter dicht über dem Boden.
- Laufenten können bei sorgsamer Pflege über 20 Jahre
alt werden.
Links:
Enten
zur Schneckenbekämpfung